Experimentelle Mykologie und Mikrobiomforschung

Prof. Dr. Amelia E. Barber

Pilzinfektionen stellen eine große und zunehmende Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Unser Ziel ist es, die evolutionären und molekularen Mechanismen aufzudecken, die es pathogenen Pilzen ermöglichen, Krankheiten auszulösen und sich einer Behandlung zu widersetzen. Durch den Einsatz von Genomik, Mikrobiomforschung und experimenteller Biologie wollen wir neue Strategien für Diagnose, Prävention und Therapie entwickeln.

Prof. Dr. Amelia E. Barber

Pilzinfektionen beim Menschen sind ein zunehmendes, aber noch unzureichend erforschtes Problem, an dem weltweit jährlich schätzungsweise 2,1 Millionen Menschen sterben. Der primäre Ort vieler dieser lebensbedrohlichen Infektionen ist die Lunge, da Pilze außergewöhnlich viele Sporen bilden und eine Exposition des Menschen durch Einatmen unvermeidbar ist. Es wird prognostiziert, dass die Belastung durch diese Infektionen aufgrund einer steigenden Zahl anfälliger Patienten und des Auftretens neuer Pilzerkrankungen infolge des Klimawandels erheblich zunehmen wird. Dennoch verfügen wir nach wie vor nur über ein begrenztes Verständnis davon, wie diese Erreger Krankheiten verursachen, sich an den Wirt anpassen und einer antimykotischen Behandlung entgehen. 

Die Forschung in meiner Gruppe stützt sich auf Genomik, Mikrobiomforschung und Laborexperimente und konzentriert sich auf (i) die Entwicklung modernster bioinformatischer Werkzeuge zur Erfassung der pangenomischen Vielfalt eukaryotischer Pathogene, (ii) die Untersuchung, wie pilzliche Pathogene mit dem Mikrobiom der Atemwege interagieren und sich während einer chronischen Infektion der Lunge anpassen, sowie (iii) die Nutzung von Metagenomik und genetischem Hochdurchsatz-Screening, um zu verstehen, wie Umweltfaktoren die Virulenz von Pilzen gegenüber dem Menschen beeinflussen. 

Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Gruppe finden Sie auf deren externer Website unter https://barber-lab.com.


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  • Nature Communications

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    Population structure in a fungal human pathogen is potentially linked to pathogenicity

    Hatmaker AE, Barber AE, Drott MT, Sauters TJC, Gumilang AC, Alastruey-Izquierdo A, Garcia-Hermoso D, Eagan JL, Keller NP, Kontoyiannis DP, Kurzai O, Rokas A

  • The Lancet Microbe

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    Genomic reconstruction of an azole-resistant Candida parapsilosis outbreak and the creation of a multilocus sequence typing scheme

    Brassington P, Klefisch F-R, Graf B, Pfüller R, Kurzai O, Walther G, Barber AE

  • Cell Reports

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    A global survey of host, aquatic, and soil microbiomes reveals shared abundance and genomic features between bacterial and fungal generalists

    Loos D, Pereira A, Dutilh BE, Barber AE, Panagiotou G

  • Nature Microbiology

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    Aspergillus fumigatus pan-genome analysis identifies genetic variants associated with human infection

    Barber AE, Sae-Ong T, Kang K, Seelbinder B, Li J, Walther G, Panagiotou G, Kurzai O

  • mBio

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    Effects of agricultural fungicide use on Aspergillus fumigatus abundance, antifungal susceptibility, and population structure

    Barber AE, Riedel J, Sae-Ong T, Kang K, Brabetz W, Panagiotou G, Deising H, Kurzai O